„Ich bin leider furchtbar. Aber du liebst mich ja.”

In einer szenischen Andeutung mit assoziativem Filmmaterial nähern sich die Schauspieler:innen Verena Noll und Thomas Dehler jenen Briefen zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch an, die der literarischen Qualität dieses Austauschs Geltung schenken, Allgemeingültiges suchen und allzu Privates im Privaten belassen. Zu viel wurde über die Verbindung dieser beiden außerordentlichen Literat:innen in den letzten Jahrzehnten spekuliert, Intimstes ausgeschlachtet, ihre Beziehung für den Geschlechterkampf instrumentalisiert. Auch wenn Ingeborg Bachmann der Veröffentlichung der Briefe nicht zugestimmt hätte – „Schamlosigkeit dürfe nicht den Sieg über so viel Schmerz davontragen“ – , ist es vielleicht an der Zeit, Max Frisch und Ingeborg Bachmann selbst sprechen zu lassen.

Idee: Verena Noll
Schauspiel: Verena Noll, Thomas Dehler
Video: Judith Meister

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