We Stood Like Kings vertonen Pinocchio

Die Post-Rock-Band We Stood Like Kings aus Belgien kommt mit einem neuen Live-Soundtrack.
Nach dem amerikanischen Kult- und Essayfilm „Koyaanisqatsi“ (1982, von Godrey Reggio), dem kanonischen Stummfilm „Berlin: Die Sinfonie der Großstadt“ (1927, von Walter Ruttmann) und dem Animationsfilm „Away“ (2019, von Gints Zilbalodis, Schöpfer von „Flow“) kehren sie mit einem taufrischen Score zurück. Dieses Mal interpretieren sie den brandneuen Film „Pinocchio” und damit die weltberühmte Geschichte der gleichnamigen, geschnitzten Holzfigur, die zum Leben erweckt wird und sich in der Welt der Menschen zurecht finden muss.

Neu interpretiert und illustriert wurde der zwischen Entwicklungsroman, Märchen und Kindergeschichte angesiedelte Stoff von keinem Geringeren als dem Maler Carll Cneut, der bereits für die Illustrationen seines Buchs “Oh Pinocchio” (2024, zusammen mit Imme Dros. Erschienen bei Bohem) ausgezeichnet wurde.
Mit wunderschönen Kompositionen in einer begrenzten, aber reichhaltigen Farbpalette aus Rot, Blau, Schwarz und Weiß schafft er eine bezaubernde Welt mit nächtlicher Atmosphäre, in der Bäume, Pflanzen und beeindruckende Tierfiguren eine zentrale Rolle spielen. Diese Illustrationen, die mit einer mehrschichtigen Acryltechnik entstanden sind, bilden einen auffälligen Kontrast zu gelegentlichen, skizzenhaften Schwarz-Weiß-Zeichnungen. So stehen neben detailreichen und ausdrucksstarken Gesichtern an anderer Stelle Kompositionen aus nur wenigen Strichen. Eben dieser Kontrast zeigt sich auch bei Pinocchio selbst: eine kleine Figur mit markantem Gesicht, aber Armen und Beinen, die nicht mehr als Stöcke sind. Erst ganz am Ende bekommt er echte Hände.

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Datenquelle: ELODIS

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